OBO weiter auf Wachstumskurs zur zweiten Umsatzmilliarde

05.02.2026|News

100 Mio. Euro für unser neues Logistikzentrum und Fertigungserweiterung in Menden

11.000 Quadratmeter modernster Fertigungserweiterung warten auf die Genehmigung, 23.000 Quadratmeter Logistik mit einer Fläche von vier Fußballfeldern und damit insgesamt über 100 Mio. Euro Investitionskosten werden am Standort Deutschland in Menden realisiert.

Unser neues Logistikzentrum ist Anfang des Jahres reibungslos an den Start gegangen und versorgt zentral von Menden aus alle OBO Standorte weltweit. OBO ist an den Standorten Ungarn, Schweiz, Großbritannien und Indien um weitere 28.000 Quadratmeter in den vergangenen 16 Monaten gewachsen, berichtete der 79-jährige Verwaltungsratspräsident des Unternehmens am Mittwoch (4. Februar) vor Journalisten am Sitz des Unternehmens.  Im Anschluss stellte er die drei langjährigen Geschäftsführer des OBO Konzerns vor, die schon viele Jahre lang mit ihm gemeinsam die Erfolgsgeschichte eines der Weltmarktführer im Bereich der Elektroinstallationstechnik geschrieben haben.

„OBO wächst im In- und Ausland. Mit dem neuen Logistikzentrum und Zentrallager können wir langfristig unsere nationalen und internationalen Kunden zuverlässig und schnell bedienen“, sagte Bettermann. Modernste Technik und angeschlossene Produktion in direkter Nachbarschaft zu dem vor einem Jahrzehnt errichteten und 2025 von 30.000 auf 38.000 Quadratmeter erweiterten Metallkompetenzzentrum sorgen für kurze und nachhaltige Transportwege. Die Stromversorgung erfolgt zu einem großen Teil mit Solarstrom aus der unternehmenseigenen Photovoltaik-Anlage, die auf dem neuen Gebäude nochmals erweitert worden ist. Zu den bisher vorhandenen 40.000 Quadratmeter Lagerflächen kommen nun 23.000 Quadratmeter mit elektrischen Transportsystemen hinzu, die fahrerlos die Hallen bedienen. Ebenfalls wurden die Büro- und Verwaltungsbereiche für die Logistik neu gebaut, in denen 105 Mitarbeiter beschäftigt sind.

Wo die deutsche Wirtschaft seit Jahren schwächelt, haben wir einmal mehr antizyklisch gehandelt und kräftig investiert, betonte Ulrich Bettermann. Aber auch am größten Fertigungsstandort in Bugyi nahe der ungarischen Hauptstadt Budapest hat OBO im vergangenen Jahr 35 Mio. Euro in eine erweiterte Zentrallogistik und Fertigung investiert.

Im Schweizer Werk wurde zusätzlich ein komplett neues Logistikzentrum für 8 Mio. CHF errichtet. Die Tochtergesellschaft in Großbritannien befand sich bisher in angemieteten Räumlichkeiten und platzte sprichwörtlich aus allen Nähten. Auch dort wurde ein komplett neues Werk mit angeschlossenem Logistikzentrum errichtet. Der OBO Standort Indien wird sich noch in diesem Jahr sowohl umsatz- als auch flächenmäßig verdoppeln. OBO USA ist 2025 ebenfalls in neue eigene Räumlichkeiten gezogen und wächst ähnlich erfolgreich wie die Tochtergesellschaft in China.

„Niemals geht man so ganz“

„Der Kurs steht weiter klar auf Wachstum. Wir streben nach der ersten auch die zweite Umsatzmilliarde an“, sagte Bettermann. Operativ ist dafür nun die dreiköpfige Geschäftsführung des Unternehmens mit Prof. Dr. Robert Gröning, Christoph Palausch und Lajos Hernádi zuständig, die allesamt seit vielen Jahren dem Unternehmen an der Spitze angehören.

Ulrich Bettermanns Ausscheiden aus der Geschäftsführung ist weder ein Abschied von der Arbeit und schon gar nicht aus dem Unternehmen, dessen oberstem Kontrollgremium er als Verwaltungsratspräsident weiterhin vorsteht. Dem Verwaltungsrat gehören auch Prof. Dr. Ahmet Yilmaz aus Hagen und der frühere Volkswagen-Vorstand Prof. Dr. Jochem Heizmann aus Ingolstadt an. Nach knapp sechs Jahrzehnten im Unternehmen heißt es für Ulrich Bettermann jetzt zwar, die Dinge etwas ruhiger anzugehen, aber auch: „Niemals geht man so ganz.“

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