Soziale Nachhaltigkeit

Soziale Nachhaltigkeit durch die Förderung unserer Mitarbeiter: Fit mit OBO

Frau grünes Kleid

Um im täglichen Wettbewerb weiterhin bestehen zu können, brauchen wir bei OBO gesunde und motivierte Menschen. 

Unter dem Motto „Fit mit OBO“ steht deshalb jedem Mitarbeiter ein umfangreiches Angebot für die Gesundheitsförderung zur Verfügung. Es reicht von Tipps zur Stressbewältigung über kostenlose Vorsorgeuntersuchungen bis zu attraktiven Sport- und Freizeitangeboten. Wir wollen, dass sich die Menschen bei OBO wohl fühlen.

Chancen für unseren Nachwuchs

„OBO Styles“ ist das erfolgreiche Auszubildenden-Projekt, das sogar schon einen Innovationspreis gewonnen hat. 

In diesem außergewöhnlichen Unternehmenskonzept entwickeln und produzieren die Auszubildenden bei OBO eigenständig Produkte. Dabei lernen Sie, wie Prozessabläufe und Projektführung funktionieren. Sie werden von Paten in den entsprechenden Fachabteilungen und ihren Ausbildern angeleitet und unterstützt.
OBO Styles macht die Ausbildung vor allem lebendiger und praxisnäher und ermöglicht den Azubis Einblicke in die verschiedenen Ausbildungszweige. Den Lehrlingen werden die Ausbildungsinhalte im Gesamtzusammenhang mit der eigenen Geschäftstätigkeit vermittelt. Dieses Konzept überzeugte die Jury des mit 100.000 Euro dotierten „Innovationspreis Sauerland“ – ein tolles Erfolgserlebnis für unsere Azubis.

Andreas Bettermann hat 2011 die Schirmherrschaft des Bundesleistungswettbewerbs der elektrohandwerklichen Jugend (BLW) übernommen. 

Zum 60. Mal veranstaltete das deutsche Handwerk seinen praktischen Leistungswettbewerb der Handwerksjugend. OBO gehört seit vielen Jahren neben einigen weiteren inhabergeführten Herstellerfirmen zu den treuen Förderern des Bundesleistungswettbewerbs. Es schlägt eine Brücke zwischen den Industrieunternehmen und den jungen Leuten im Handwerk. Durch den Leistungswettbewerb besteht Gelegenheit, die Persönlichkeiten kennenzulernen, die hinter den im beruflichen Alltag installierten Produkten und Lösungen der Elektrobranche stehen. Deshalb werden seit einigen Jahren Industrieunternehmer zur Siegerehrung eingeladen. 2011 setzte Andreas Bettermann ein starkes Zeichen für die Bedeutung der Berufsbildung und die Zusammenarbeit von Handwerk und Industrie.

Soziale Nachhaltigkeit durch die Förderung von Kindern weltweit: eine neue Schule für Uganda

Gebäude Afrika

OBO unterstützt seit vielen Jahren soziale und kulturelle Projekte auf der ganzen Welt. Kurz vor dem Ende des Jubiläumsjahres kam noch ein neues Vorhaben in Afrika hinzu: In Uganda wird mit Spenden des Unternehmens die Christoph-Bettermann-Schule errichtet.

Es handelt sich um eine Schule für behinderte Kinder, die bisher keine Chance auf Ausbildung hatten. Die Schule entsteht im zentralugandischen Distrikt Mubende, in dem 440.000 Einwohner leben. Hier werden künftig 400 Kinder Tag für Tag unterrichtet und bekommen über acht Jahre die schulische Grundbildung. Waisen und weit entfernt wohnende Kinder werden im schuleigenen Internat untergebracht. Medizinische Station, Therapien und Pflegeeinrichtungen gehören ebenfalls zur Schule. Die Eröffnung ist im April 2012 geplant.

OBO Unternehmenschef Ulrich Bettermann macht den Bau möglich. Sein Engagement für behinderte Kinder hat einen sehr persönlichen Hintergrund. Christoph Bettermann, jüngstes seiner vier Kinder, ist selber seit Kindertagen nach einem Anästhesiefehler bei einer harmlosen Operation auf den Rollstuhl angewiesen. Christoph lebt überwiegend in Ungarn und hat in dem dortigen OBO Werk mit 600 Mitarbeitern in Bugyi bei Budapest seine feste Aufgabe. Den 25-Jährigen sieht man stets munter, fröhlich und schlagfertig. Er und sein Vater sind so gut wie unzertrennlich und unternehmen alles gemeinsam, wenn es zeitlich eben geht.

Partner der Realisierung der „Christoph-Bettermann-Schule“ ist der Verein „Kindern eine Chance“, der seit 2008 in Afrika vor allem vielen Aidswaisen geholfen hat. OBO hat dafür gesorgt, dass sämtliche Mittel direkt und vollständig für den guten Zweck eingesetzt werden. Schulpatron Christoph Bettermann: „Ich weiß, wie wichtig Hilfe ist. Mir haben schon viele Menschen geholfen, da möchte ich einen Teil weitergeben und den Ärmsten der Armen helfen.“

Soziale Nachhaltigkeit durch die Förderung von Kindern weltweit: Jubiläums-Spende für Vietnam

Junge Strohhut

1.000 Euro für jedes Jahr: Im OBO Jubiläumsjahr 2011 spendete das Unternehmen zusammen mit seinen Partnern 100.000 Euro für eine SOS-Kinderdorf-Schule in Vietnam. 
Das Unternehmen hatte anlässlich seiner großen Geburtstagsgala und der Eröffnung des Metall-Kompetenzzentrums am Stammsitz in Menden/Sauerland auf Geschenke verzichtet und stattdessen um Spenden für die Schule gebeten. Kunden und Geschäftspartner von OBO Bettermann spendeten zusammen 54.461,93 Euro. Diesen Betrag rundete OBO so auf, dass für jedes der hundert OBO Jahre 1.000 Euro nach Vietnam gehen. Das SOS-Kinderdorf Ben Tre wurde im Dezember 1997 eröffnet und befindet sich im Zentrum der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Ben Tre liegt im Mekong-Delta ungefähr 80 Kilometer südwestlich von Ho Chi Minh City.

Soziale Nachhaltigkeit durch gemeinsame Verhaltensregeln: Jeder trägt Verantwortung.

Soziale Verantwortung fängt im eigenen Kopf an. Was nützt es aber, wenn jeder seine eigenen, individuellen Vorstellungen davon hat und diese durchsetzen will? Zu einem funktionierenden sozialen System gehören Regeln und Normen. Nur so sind ein respektvoller Umgang miteinander und übergreifende, verantwortungsvolle Geschäftsprozesse möglich. Dazu haben Hersteller und Anbieter in der Elektronikindustrie einen weltweiten Standard entwickelt, dem sich auch OBO angeschlossen hat.

Wesentliche Grundlage für die Annahme des Verhaltenskodex der Elektronikindustrie (EICC) ist das Verständnis, dass ein Unternehmen bei all seinen Aktivitäten die Gesetze, Richtlinien und Regelungen der Länder, in denen es tätig ist, in jeder Hinsicht einhalten bzw. befolgen muss. Der Kodex ermutigt die Teilnehmer dazu, mehr als nur Gesetze einzuhalten, sondern international anerkannte Normen zu schaffen, und so ein soziales und ökologisches Verantwortungsbewusstsein zu fördern. OBO fühlt sich diesem Ziel verpflichtet und fordert die Anerkennung des Kodex auch von direkten Zulieferern.

Wer mit OBO zusammenarbeitet, bekennt sich zu sicheren Arbeitsbedingungen in der Beschaffungskette sowie zur respekt- und würdevollen Behandlung aller Arbeitskräfte.