Kölner Dom

Elektroinstallation für die Ewigkeit

"Die Arbeit hier hat nichts mit der Installation in einer Zweizimmerwohnung zu tun", stellt Marco Seibert fest – einer der drei Geschäftsführer der Elektro Baeth GmbH. Kein Wunder, denn der Ort, von dem er redet, hat völlig andere Dimensionen: der Kölner Dom.

Die ersten Teile der rund 7.914 Quadratmeter großen, überbauten Fläche des Doms wurden im 13. Jahrhundert errichtet. Die beiden Haupttürme ragen 157 Meter in die Höhe. Pro Jahr kommen rund sechs Millionen Besucher, um das historische Gebäude zu besichtigen, Gottesdienste oder Konzerte zu besuchen. Da ist eine absolut verlässliche und moderne Elektroinstallation gefragt. Seit mehr als 50 Jahren betreuen die Mitarbeiter von Elektro Baeth die Elektroinstallation im Kölner Dom. Dabei ist die Arbeit der Installateure über die Jahre hinweg immer komplexer geworden. Denn längst geht es nicht mehr nur darum, eine einfache Schaltung für die Beleuchtung zu installieren. Eine moderne Klimazentrale für die Schatzkammer, Videoüberwachung, Brandmeldeanlage und Lichtsteuerung – umgesetzt mit KNX und DALI – sorgen heute für eine hochmoderne Installation in den denkmalgeschützten Wänden. Dabei geht es für die Installateure manchmal hoch hinaus. "Letztens hatte ich einen Termin am anderen Rheinufer. Da riefen mich zwei Mitarbeiter an, die oben auf einem der Türme in 156 Meter Höhe eine Wetterstation installierten. Von dort aus konnten sie mir zuwinken", erzählt Marco Seibert.

So hat jedes Projekt im Dom seine Herausforderung. Diese zu meistern, helfen auch die Produkte von OBO. Mehrere Kilometer von Kabeltrag- und Unterflur-Systemen sorgen dafür, dass die Strom- und Datenleitungen sicher und möglichst unauffällig über die langen Wege durch das riesige Gotik-Bauwerk geführt werden. Bei Baeth weiß man vor allem den hohen Materialstandard der OBO Produkte zu schätzen. "Alles läuft hier unter dem Motto ‚Bauen für die Ewigkeit’. Deshalb müssen alle Materialien auch widrigen Wetterverhältnissen standhalten", so Seibert. In diesem Fall greifen die Installateure gerne auf die Installationsrohre und Kabelrinnen aus Edelstahl von OBO zurück.

Bauen für die Ewigkeit bedeutet aber auch, möglichst wenig in die denkmalgeschützten Gemäuer einzugreifen. "Wir bohren keinen Bestandsstein an. Wo es möglich ist, klammern oder spreizen wir, ansonsten wird in die Fugen gebohrt", erklärt Seibert. Dabei kommen häufig die vielseitigen Verbindungs- und Befestigungs-Systeme von OBO zum Einsatz. Zusätzlich zu diesen praktischen Produkten ist bei den Installateuren im Dom immer wieder Ideenreichtum und Flexibilität gefragt. Denn eine Standardlösung wie in der Zweizimmerwohnung gibt es eigentlich nie.