Versorgung aus dem Boden

Im Boden eines Raumes lassen sich drei Versorgungszonen einbauen: in die Fläche, in einen Systemboden und in den Rand.

Die Versorgung aus dem Rand ist sehr unscheinbar und sinnvoll bei bodentiefen Glasflächen. Über die gesamte Länge der Wände werden Bodenleisten mit Bürstenleiste installiert, die Anschlüsse und Kabelauslässe bei Bedarf verfügbar machen oder gänzlich verbergen.

Die Versorgung aus der Fläche bietet sich bei einer festen Grundplanung des Raumes an, indem über im Estrich installierte Kanalsysteme variable Auslass-Systeme angesteuert werden.

Der Systemboden ermöglicht eine langfristig flexible Versorgung, bei der die Hohlräume unter den Bodenplatten mit Versorgungswegen ausgestattet sind, die sich nachträglich verändern lassen.

Zone A | Versorgung vom Rand
Zone B | Versorgung aus der Fläche
Zone C | Versorgung durch Systemböden

Versorgung vom Rand

Die Versorgung vom Rand ist überall dort die optimale Lösung, wo eine Versorgung über Wände oder aus der Bodenfläche nicht möglich oder nicht gewünscht ist. Die Versorgungskanäle samt Anschlüssen laufen im Boden entlang der Wände und sind unter einer Bodenklappe verborgen. Die dezente Bürstenleiste an der Klappe ermöglicht das Herausführen von Kabeln genau dort, wo sie gebraucht werden.

Versorgung aus der Fläche

Die Versorgung aus der Fläche ermöglicht die freie Platzierung unterschiedlicher Auslass-Systeme im Raum unter Berücksichtigung der Grundplanung. Die Versorgungs-Systeme bieten sich etwa zur Installation in fugenlosen Bodenflächen oder bei geschliffenen Estrichen an und können nachträglich auf- oder umgerüstet werden.

Versorgung durch Systemböden

Die Versorgung durch Systemböden ist langfristig flexibel, da Leitungen und Anschlüsse in Hohlräume unter den Bodenplatten liegen und auch nach der Installation auf veränderte Raumnutzungen abgestimmt werden können. Die Kanal- und Anschluss-Systeme können auch nachträglich noch umverlegt, verändert oder erweitert werden.